Das Naturschutzgebiet mit einer Gesamtfläche von 30 Hektar ist ein Zusammenschluss der beiden Naturschutzgebiete Ljungryda in Blekinge und Östafors Bruk in Skåne. Es dient dem Schutz einer ganz speziellen, durch eiszeitliche Einflüsse geprägten Landschaft und seiner sehr artenreichen Flora und Fauna.
Die abwechslungsreiche hügelige Moränenlandschaft besteht sowohl aus bewaldeten Flächen, in der Nähe des Flusses überwiegend aus Laubwald mit Buchen und Eichen, als auch aus offenen Weideflächen und sandigen Untergründen. Der Fluss, im nördlichen Teil noch ruhig zwischen steilen Ufern dahinfließend, zeigt mit den Stromschnellen bei Östafors seine ungestüme Seite, um anschließend wieder ruhiger gen Süden zu fließen. Mit ein wenig Glück bekommt man am Holjeån Eisvögel, Wasseramseln oder Gebirgsbachstelzen zu Gesicht.
Das Gebiet um den Fluss herum wurde schon vor rund 5.000 Jahren besiedelt, davon zeugen die zahlreichen Überreste uralter Siedlungsplätze und Grabstätten. Größtes Relikt in der Gegend ist Kungagraven, ein nördlich der Provinzgrenze liegender großer Grabhügel aus der Bronzezeit.
An den Stromschnellen bei Östafors wurde die Wasserkraft lange Zeit zum Betrieb von Wasser- und Sägemühlen, sowie ab 1920 zur Stromerzeugung genutzt. Der Betrieb der Industrieanlage Östafors Bruk wurde Ende der 1960er Jahre eingestellt und die meisten der Fabrikgebäude abgerissen. 2007 wurde die Staumauer des alten Kraftwerks entfernt, so das die Fische seither wieder ungehindert flussaufwärts schwimmen können.